1. Rechtsrheinisches Wirbelsäulensymposium Köln

Spannende Diskussionen und Beiträge rund um das Thema „Wirbelsäulenchirurgie“ im Krankenhaus Porz

 

Am Freitag, den 2.09.2022, fand das erste Wirbelsäulensymposium im Krankenhaus Porz am Rhein statt. Bei diesem interdisziplinären und spannenden Symposium wurden die neuesten Entwicklungen in der Wirbelsäulenchirurgie vorgestellt und aus unterschiedlichen Blickrichtungen diskutiert.

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung war ein Kernaspekt der Vortragsreihe der steigende Anspruch auf Mobilität bis in das hohe Lebensalter. Insbesondere degenerative Wirbelsäulenveränderungen sind hierbei als eine der wesentlichen Herausforderungen aus orthopädischer Sicht hervorzuheben.

Die Eröffnung der Veranstaltungsreihe erfolgte durch Herrn Univ.-Prof. Dr. Eysel, der als Direktor der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie der Uniklinik Köln die Bedeutung und aktuelle Spannungsfelder der Wirbelsäulenchirurgie aufzeigte.

Es folgten interessante Einblicke in die Möglichkeiten der endoskopischen Wirbelsäuleneingriffe, wobei der Frage nachgegangen wurde, inwieweit dieses Vorgehen eine sinnvolle Weiterentwicklung der Mikrochirurgie darstellt. Herr Prof. Hofstetter, Neurochirurg und Professor an der University of Washington in den USA, war aus Seattle angereist, um hierbei den Stellenwert der endoskopischen Wirbelsäuleneingriffe zu verdeutlichen.

Den interdisziplinären Herausforderungen von Wirbelkörperfrakturen bei geriatrischen Patienten mit degenerativen Vorerkrankungen widmeten sich u.a. Herr Prof. Kunter und Herr PD Dr. Scheyerer. Die Vielzahl an Möglichkeiten, die dabei in der Osteologie zur Verfügung stehen, um den Knochenstoffwechsel zu schützen bzw. zu optimieren sowie die Strategien der chirurgischen Versorgung unterschiedlichster Wirbelkörperverletzungen wurden in diesem Zusammenhang eingehend beleuchtet.

Aber auch im Profisport kommt es leider immer wieder zu Wirbelsäulenverletzungen, die dann konservativ oder operativ versorgt werden müssen. Mit diesem Thema setzen sich u.a. Herr Dr. Kernich und Herr PD Dr. Budde auseinander und erläuterten an zahlreichen interessanten Fallbeispielen die unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten.

Abschließend wurde ausführlich über die Gefahren einer Entzündung der Bandscheibe und der angrenzenden Wirbelkörper, auch Spondylodiszitis genannt, diskutiert. Dabei stellte Herr Prof. Horlitz, Chefarzt der Kardiologie und zugleich auch stellvertretender ärztlicher Direktor des Krankenhauses Porz, die Problematik aus dem kardiologischem Blickwinkel dar und unterstrich dabei die Notwendigkeit einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit, um dieses komplexe Krankheitsbild erfolgreich zu behandeln.

Dabei würdigte Herr Professor Horlitz die gute Kooperation zwischen dem Team der Kardiologie und Orthopädie und überreichte dem neuen Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Krankenhauses Porz, Herrn PD Dr. Jan Bredow, ein Trikot des achtfachen deutschen Eishockey Meisters - den Kölner Haien- mit den Worten, dass er sich sehr freue, dass Jan Bredow nun im Team Porz angekommen sei.

Am 1. September 2023 wird dann das 2. Rechtsrheinische Wirbelsäulensymposium stattfinden, bei dem die spannende Diskussion um die unterschiedlichen Versorgungsstrategien traumatischer und degenerativer Pathologien der Wirbelsäule am Krankenhaus Porz fortgesetzt wird.    

Herr Prof. Horlitz, Chefarzt der Kardiologie des Krankenhauses Porz, überreicht das Trikot des achtfachen deutschen Eishockey Meisters - den Kölner Haien - an Herrn PD Dr. Jan Bredow, neuer Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie

 

Publiziert am: 02.10.2022

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Dr. med. Christoph Baltin
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zertifizierter Therapeut der Chiropraktik

Angestellter Facharzt in der Privatpraxis Bones & Brain

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